Spekulationssteuer

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, muss sich mit den Thema Steuern beschäftigen. Eine mögliche Steuer ist dabei die sogenannte Spekulationssteuer. Wird eine Immobilie innerhalb einer bestimmten Frist mit Gewinn weiterverkauft, kann diese Steuer anfallen. Allerdings muss nicht in jedem Fall die Spekulationssteuer entrichtet werden.

  1. Was ist die Spekulationssteuer und wann fällt diese an?
  2. Spekulationssteuer - Spekulationsfrist und Ausnahmen
  3. Höhe der Spekulationssteuer

Was ist die Spekulationssteuer und wann fällt diese an?

Macht ein Verbraucher einen Gewinn aus privaten Veräußerungsgeschäften (dabei muss es sich um ein Wirtschaftsgut wie zb. eine Immobilie handeln; siehe §22+23 Einkommenssteuergesetz), muss eine Spekulationssteuer entrichtet werden, sofern der Verkauf innerhalb einer Spekulationsfrist nach Erwerb getätigt wird.

Spekulationssteuer - Spekulationsfrist und Ausnahmen

Grundsätzlich unterliegt eine zwischen An- und Verkauf geschehene Wertsteigerung der Einkommenssteuer. Bei Immobilien liegt eine Spekultionsfrist von zehn Jahren vor. Erst danach kann ein erstandenes Objekt ohne die anfallende Spekulationssteuer weiterverkauft werden.

Eine Ausnahme liegt dann vor, wenn die Immobilie ausschließlich für eigene Wohnzwecke genutzt wurde. Wenn das Objekt zwischenzeitlich vermietet wurde, muss das Haus oder die Wohnung im Jahr des Verkaufes, als auch in den beiden vorangegangen Jahren, für eigene Wohnzwecke verwendet worden sein, um von der Steuer befreit zu werden.

Höhe der Spekulationssteuer

Die zu berechnende Spekulationssteuer ergibt sich zum einen aus dem Saldo zwischen Verkaufspreis und Anschaffungskosten, wobei auch Abschreibungen geltend gemacht werden können.

Zum anderen ist natürlich das persönliche Einkommen für die Höhe des Steuersatzes verantwortlich. Der Gewinn aus dem Hausverkauf wird als zusätzliches Einkommen in der Einkommenssteuererklärung aufgeführt und verrechnet.